Sie haben keine Artikel im Warenkorb.
Darmpolypen können zu Darmkrebs führen
Etwa 90 Prozent aller Darmkrebserkrankungen entstehen durch eine bestimmte Art von Polypen (Adenom). Diese sind zunächst gutartig, können aber im Verlauf von bis zu zehn Jahren bösartig (Karzinom) werden. Aufgrund der guten Heilungschancen von Darmkrebs, bei einer Diagnose im Frühstadium, sollten Polypen bei der Entdeckung sofort entfernt werden.
Was sind Darmpolypen?
Darmpolypen sind Wucherungen der Darmschleimhaut, die normalerweise frei von solchen Mutationen ist. Darmpolypen können flächig und breit werden (sessil), oder zapfenförmig und schmal (gestielt) in den Darm hineinragen. Jeder zehnte Mensch hat einen oder häufig mehrere Polypen im Darm. Ab dem 60sten Lebensjahr ist jeder fünfte Mann und jede fünfte Frau davon betroffen. Mit dem Alter steigt das Risiko der Polypenbildung. Je größer der Polyp wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich daraus ein Krebsgeschwür bildet. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Polypen im Darm bei ihrer Diagnose während einer Darmspiegelung (Koloskopie) sofort entfernt werden.
Symptome bei Darmpolypen
Sind Polypen im Darm vorhanden, können verschiedene Symptome bei betroffenen Personen auftreten. Dazu zählen in den meisten Fällen Verdauungsprobleme in abwechselnder Form von Verstopfungen oder Durchfall und allgemein unregelmäßigen Stuhlgewohnheiten. Ein weiteres Symptom für Darmpolypen ist Blut im Stuhl. Dieses kann bei der Passage der Nahrung durch den Darm entstehen und sich auf dem Stuhlgang ablagern.
Ursachen für Darmpolypen
Die Ursachen für Darmpolypen sind ebenso vielfältig wie die Symptome. Aufgrund des verbreiteten Auftretens von Darmpolypen in Westeuropa und den USA gehen Mediziner davon aus, dass eine Ursache in der Ernährungsweise zu suchen ist. Zu wenig Ballaststoffe und zu viele tierische Fette können die Bildung von Polypen beeinflussen. Regelmäßiger Genuss von Alkohol und Nikotin kann die Bildung von Polypen im Darm ebenso begünstigen. Kam es in der näheren Verwandtschaft zu Darmpolypen, ist das Risiko einer Erkrankung ebenso erhöht, da eine genetische Vorbelastung vorliegt. Wurde bei betroffenen Personen schon einmal die Diagnose eines Polypen im Darm gestellt, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Polypen bilden, höher als bei Menschen ohne vorherige Erkrankungen.
Diagnose von Darmpolypen
Durch eine erste Untersuchung des Stuhls auf verstecktes Blut (fäkales okkultes Blut, FOB) können Hinweise auf Polypen im Darm gefunden werden. Im Rahmen einer Endoskopie (Dickdarmspiegelung) oder einer Koloskopie (Darmspiegelung) kann eine genaue Diagnose gestellt werden.
Operative Entfernung von Darmpolypen
Werden Darmpolypen während einer Dickdarm- oder Darmspiegelung entdeckt, besteht die Möglichkeit, diese im selben Schritt zu entfernen (Polypektomie). Dabei wird eine dünne Schlinge mit Hilfe des Endoskops an die jeweilige Stelle geführt, um den Polypen gelegt und dann zugezogen. Wird dann kurz Strom zugeführt, kann der Polyp so von der Darmschleimhaut entfernt und gleichzeitig Blutungen verhindert werden. Für Patienten ist dieser Eingriff schmerzfrei, da sie vorher mittels Medikamenten in einen leichten Dämmerschlaf versetzt werden. Nach dem Eingriff wird der Polyp auf eventuell vorhandene Tumorzellen im Labor untersucht.
Nachsorge bei Darmpolypen
Wurde bereits einmal oder mehrfach ein Darmpolyp entdeckt und entfernt, sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen Pflicht. Fanden sich innerhalb der Analyse des Polypen keine Tumorzellen, empfehlen Mediziner nach drei Jahren eine erneute Darmspiegelung. Wurden Tumorzellen in dem entfernten Polypen entdeckt, muss bereits nach sechs Monaten eine erneute Darmspiegelung erfolgen. Nur so können neue Veränderungen im Darm entdeckt werden.
FOBCHECK 2 Tests
26,95 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
|
FLORAMED Probiotik
29,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
|
Kombipaket Heli-C-CHECK & FOBCHECK
37,90 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
|
Magen-Darm-TRIO
61,60 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
|




